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Technik spielend begreifen: Mit dem Miika K.I. Roboter erleben und verstehen Kinder künstliche Intelligenz

künstliche Intelligenz lernen und verstehen mit Miika K.I. Roboter von Kosmos

Technik spielend begreifen: Mit Miika K.I. Roboter erleben und verstehen Kinder künstliche Intelligenz

Ein Kind hebt seinen rechten Arm – daraufhin läuft ein Roboter vorwärts.
Schnipst das Kind, bleibt der Roboter plötzlich stehen.
Was wie Science-Fiction klingt, kann bald Realität in Kinderzimmern sein.
Der Stuttgarter Verlag Kosmos entwickelt schon seit 100 Jahren Experimentierkästen. Mit „Miika K.I. – Künstliche Intelligenz erleben und verstehen“ hat der Verlag ab Sommer 2023 für 120 € ein innovatives Set zum Thema künstliche Intelligenz fürs Kinderzimmer im Angebot. Im Vergleich zum Roboter Proxi von Kosmos geht es bei Miika K.I. nicht darum, Programmieren zu lernen, sondern das Thema künstliche Intelligenz ( k.i. )spielerisch zu begreifen.

KOSMOS 620899 Miika K.I. Roboter, künstliche Intelligenz erleben und verstehen, trainiere ihn mit...
  • Ein Roboter, der Künstliche Intelligenz drauf hat – mit Gesten oder Audiobefehlen wird Miika K.I. trainiert und gesteuert, ganz...
  • Wie wär’s damit: Schnipsen oder „Daumen hoch“ zeigen und Miika macht eine Drehung? Der Kreativität sind beim Umgang mit...

Was gehört zum Lieferumfang vom Roboter Miika K.I.?

Wenn ihr euch für den Kauf entscheidet, erhaltet ihr einen Experimentierkasten mit folgendem Inhalt:

  • Bauteile, die zum Zusammenbau genötigt werden,
  • eine Bluetooth-fähige Platine mit LED-Display,
  • zwei Motoren,
  • ein Handbuch,
  • ein Schraubendreher
  • zusätzlich benötigt ihr: 4 1,5 Volt-Batterien, Typ LR03 (AAA, Micro), Seitenschneider oder Schere/Nagelfeile

Den sechsbeinigen Roboter Miika K.I. müsst ihr zunächst aus etwa 100 Einzelteilen zusammenbauen. Das Zusammenbauen macht Spaß und gleichzeitig erhaltet ihr dabei Einblicke, wie ein Roboter funktioniert bzw. welche Technik darin steckt. Das Handbuch ist wichtiger Bestandteil des Experimentierkastens, da es euch viel Hintergrundwissen vermittelt. Geschrieben wurde das Handbuch in Zusammenarbeit mit dem AI-Center in Tübingen. Wie bei allen Kosmos-Robotern sind auch im Miika-Handbuch Comics vorhanden, sodass die Inhalte kindgerecht mit Spaß vermittelt werden. Neben der Aufbauanleitung gibt es immer wieder Wissensseiten zum Thema künstliche Intelligenz. Mit dem Thema Ki verbinden viele ChatGPT von Bing. Fragen wie „Was ist K.I.?“, „Wer ist Alan Turing?“ oder „Warum sind Computer so gut im Schachspielen?“ werden dort beantwortet. Chancen als auch Risiken von K.I beleuchtet das Handbuch kritisch. So soll der nachwachsenden Generation Rüstzeug an die Hand gegeben werden, um zu verstehen, wie K.I. funktioniert und wo Chancen und Risiken liegen. Auch kleine Experimente zum Nachstellen gibt es im Handbuch. Hättet ihr gedacht, dass ihr euch eine eigene K.I. mit Pappbechern und Zetteln bauen könnt? Nein? Dann probiert die Anleitung im Handbuch einfach aus! Ihr werdet überrascht sein.

Das Handbuch enthält außerdem eine ausführliche Erklärung, wie die Miika-App bedient wird. Die App könnt ihr kostenlos im App-Store auf eure Smartphones herunterladen. Dem Datenschutz ist eine ganze Doppelseite gewidmet. Diese enthält zielgruppengerechte Erklärungen, wie das Datenschutzkonzept umgesetzt wurde.

So funktioniert Miika K.I.

Insgesamt gibt es beim Programmier-Roboter Miika von Kosmos fünf Roboterfunktionen, die ihr bestimmen könnt: links, rechts, vorwärts, zurück und stopp. Im ersten Schritt absolviert der Roboter ein K.I.-Training. Dabei bringt ihr ihm bei, welche Gesten welche Bedeutung haben. Das funktioniert auch mit Audio-Befehlen. Ihr könnt dem Roboter beibringen, auf Geräusche wie klatschen, pfeifen oder schnippen zu reagieren. Soll Miika zum Beispiel nach rechts laufen, wenn du deine rechte Hand über den Kopf hältst? Oder stehen bleiben, wenn du klatschst? Ihr habt die volle Kontrolle, welche Geste und welches Geräusch welche Funktion auslöst. Als besonderes Highlight könnt ihr ihm beibringen, auf seinem LED-Matrix-Gesicht zum Beispiel Symbole, Texte oder Gesichter anzuzeigen. So könnt ihr eure Kreativität frei entfalten.

Um den Roboter Miika K.I. zu trainieren und mit ihm zu experimentieren, benötigt ihr die Kamera und das Mikrofon eures Smartphones. Die App erkennt eure Gliedmaßen und verschiedene Punkte im Gesicht. Über eine Touch-Funktion könnt ihr dann über die App bestimmen, welche Funktion von welcher Geste oder welchem Geräusch ausgelöst werden soll. Datenschutz ist ein wichtiges Anliegen, weil Kamera und Mikrofon eingesetzt werden. Es werden keine Bilder und keine Audios gespeichert, sondern nur abstrakte Metadaten. Die KI-Berechnungen finden lokal auf dem Smartphone statt, keine Daten gelangen ins Internet – eine echte Innovation. Die App wird einmal heruntergeladen und funktioniert dann komplett offline.

Für welches Alter ist der Programmier-Roboter Miika von Kosmos geeignet?

Der Hersteller Kosmos empfiehlt den Experimentierkasten für Kinder über 10 Jahren. Die Altersangabe fasst Kinder bis 14 Jahren mit ein. Kosmos empfiehlt, Miika K.I. nur unter Aufsicht von Erwachsenen zu nutzen. Bei Kindern unter 3 Jahren besteht die Gefahr, dass sie Kleinteile verschlucken oder einatmen könnten.

Fazit zum Experimentierkasten von Kosmos

Roboter Miika K.I. ist ein Experimentierkasten, mit dem Kosmos Kindern über 10 Jahren einen spielerischen Zugang zu Robotik und künstlicher Intelligenz und damit einer hochaktuellen Technologie ermöglicht. Die Kinder bringen dem Roboter Aktionen bei, indem sie ihn über Gesten und Sprache steuern. So werden Bildung und technisches Verständnis mit Spaß kombiniert. Dank der Offline-App ist der Datenschutz voll gewährleistet. Mit 120 € ist der Experimentierkasten nicht preisgünstig. Allerdings bietet er Kindern die Möglichkeit, ein wichtiges Zukunftsthema und die gesellschaftlich relevante Technologie spielerisch kennenzulernen. Daher bekommt der Programmier-Roboter Miika von Kosmos eine klare Kaufempfehlung. Miika K.I. ist sogar preisgekrönt. Bei dem international renommierten Toy Award 2023 setzte er sich gegen 584 Konkurrenten durch.

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